Leben in einer Patengruppe
Hier leben junge Menschen in einer Sozialpädagogischen Wohngruppe: Sie verfügen über eine ausbaufähige Beziehung zu ihrem Herkunftssystem – und/ oder zu ihrem letzten sozialen System – oder sie bedürfen einer Annäherung an Familie.
Zusätzlich zu den Bezugserziehern, den Teampaten, werden jedem jungen Menschen Pateneltern an die Seite gestellt. Dies bietet die Chance, entweder vorhandene Bindungen auszubauen, oder überhaupt ein Gespür für familiäre Anbindung zu bekommen.
Pateneltern sind nicht im sozialpädagogischen Alltag der Wohngruppe eingebunden.
Die Chancen für den jungen Menschen
- Leben in einer überschaubaren Gruppe mit individueller und intensiver Begleitung
- Alle Chancen wie in unserem Kinder- und Jugendhaus
- Die unverbindliche Anbindungsmöglichkeit an Pateneltern
- Die Möglichkeit, vorhandene positive Bindungen zu nutzen und zu vertiefen
Ziele der sozialpädagogischen Arbeit
- Ziele, die auch im Kinder- und Jugendhaus erreicht werden können
- Anknüpfung und Vertiefung an vorhandene günstige Bindungen zum Herkunftssystem
- Beenden von Krisen aus Pflegschaftsverhältnissen
- Verarbeitung von Traumata aus Beziehungsabbrüchen zu wichtigen Bezugspersonen
- Die Annäherung an eine familiäre Form von Leben, trotz vorhandener Belastungen
Wesentliche Informationen auf einen Blick
| Grundlagen SGB VIII: | §§ 27 i. V. mit 34, 35a und 41 |
| Anzahl der Plätze: | 8 für Mädchen und Jungen, je nach Passung |
| Aufnahmealter: | 6-10 oder 10-14 Jahre; je nach Gruppe |
| Betreuungspersonal: | entsprechend der Leistungsvereinbarung |
Die Teams
Jedes multiprofessionelle Wohngruppenteam arbeitet in einem vom Träger zur Verfügung gestellten geräumigen Haus. Jeder junge Mensch lebt in einem eigenen, individuell eingerichteten Zimmer. Das Fachkraftgebot wird selbstverständlich erfüllt.



