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Pädagogische Leitungen

Pädagogische Leitungen

steuern den systemischen Erziehungs- und Beziehungsprozess

Unsere Anforderungen an pädagogische Leitungen

Dipl.-SozialpädagogIn oder ErzieherIn mit Zusatzausbildung und/oder Leitungs- und Fremderziehungserfahrung. Grundlegende Fortbildung in Konzeptionsfragen durch die systemische Weiterbildung „Helfen in Balance“ oder oder die systempädagogische Weiterbildung „Mit zwei Familien leben“. Danach regelmäßige Fortbildungen, insbesondere in Traumapädagogik.


Der Aufgabenbereich 

Die Pädagogische Leitung plant, koordiniert und steuert den Sozialisationsprozess eines Kindes gesamtverantwortlich und begleitet, unterstützt und leitet die prozessausführende Alltagspädagogik. Der Erfolg einer Fremderziehung hängt unter anderem davon ab, inwieweit durch eine gelingende Feinsteuerung die Chancen für den jungen Menschen genutzt werden können.

Insbesondere hat die Pädagogische Leitung die vertraglichen Grundlagen der Fremderziehung sicherzustellen

Hierzu gehört die Umsetzung der Ziele, die den Hilfeplänen nach SGB VIII auf Basis der aktuellen Leistungsbeschreibung entsprechen. Hierbei ist eine fachgerechte Umsetzung interner fachlicher Vorgaben nach der Konzeption „Mit zwei Familien leben“ einzuhalten.


Systemische Fallbesprechungen unter der Leitung einer systemischen Familienberaterin 

Systemische Fallbesprechungen setzen wir dann an, wenn die Symptome des Kindes ein tieferes systemisches Verstehen erfor- derlich machen. Teilnehmende einer systemischen Fallbesprechung sind die pädagogische Leitung, die soziale(n) Bezugsperson(en) des Kindes und der Fachdienst Elternberatung.

Die Pädagogische Leitung muss sich einen Einblick verschaffen, sowohl was den persönlichen Kontakt mit den jungen Menschen, als auch die familiendynamischen Prozesse in Sozialpädagogischen Familien und Pflegestellen, als auch die gruppendynamischen Prozesse in den sozialpädagogischen Wohngruppen angeht.

Sie soll dabei die Atmosphäre erspüren und auch thematisieren. Hierzu zählt in hohem Maß die Interaktion zwischen Kind und Bezugspersonen im sozialpädagogischen Alltag, insbesondere im Gefahrenbereich der Gegenübertragungen.

Die Pädagogische Leitung arbeitet primär für den jungen Menschen

Sie leistet keine Supervision oder Individualtherapie für die sozialen Bezugspersonen des Kindes, sondern die Pädagogische Leitung benennt aus dem bestehenden Vertrauensverhältnis heraus Probleme und Defizite und erarbeitet und zeigt Wege auf, wie diese mit Blick auf einen günstigen und gewollten Sozialisationsverlauf des jungen Menschen bearbeitet werden können. Die Pädagogische Leitung erteilt in dieser Hinsicht Aufträge.